St. Anna- Krankenhaus im Spitzenfeld

Diese Nachricht macht alle stolz: Es herrscht Freude im St.-Anna-Krankenhaus, – die Klink zählt zu den besten in Deutschland. Eine umfassende Studie belegt das seit Freitag. Und auch bei der Zufriedenheit der Patienten schaut es bestens aus. Das Haus liegt bei 92 Prozent Zustimmung, elf Prozent über Landesschnitt. Sulzbach-Rosenberg. (ge) Die Zufriedenheit stand ihnen ins Gesicht geschrieben: Landrat Richard Reisinger, Vorstand Klaus Emmerich, Ärztlicher Direktor Dr. Klaus Nester und Pflegedirektorin Sabine Hirsch gaben die Frohbotschaft bei einer Pressekonferenz bekannt. Das F.A.Z-Institut, eine Tochter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, hat in einer aufwendigen wissenschaftlichen Studie alle akutstationären Krankenhäuser sowie alle Rehabilitationskliniken Deutschlands auf ihre Qualität geprüft. Wer mindestens 75 von 100 zu vergebenden Punkten erzielte, zählt dabei zu „Deutschlands besten Krankenhäusern“. Bei den besten 3,5 Prozent Das St.-Anna-Krankenhaus hat diese „Bewährungsprobe“ bestanden. „Wir zählen zu den 417 bzw. 16 Prozent der bundesdeutschen Krankenhäuser, die diese Auszeichnung überhaupt erhalten haben“, erläuterten Reisinger und Emmerich. „Was uns jedoch noch stolzer macht: Wir stehen an Rang 89 von 2567 untersuchten Krankenhäusern und sind damit unter den 3,5 Prozent der besten Krankenhäuser.“ Die Untersuchung zeige, dass die Qualität eines Krankenhauses nicht nur vom Umfang des medizinischen Leistungsangebots ahänge. „Wir machen nicht alles, aber unsere Patienten dürfen darauf vertrauen: Das, was wir behandeln, behandeln wir mit sehr guter Qualität“, stellt der Vorstand klar. Damit würden auch Presseerklärungen der Krankenkassenverbände und der Gesundheitsministerien zurechtgerückt, die Qualität überwiegend am Leistungsspektrum messen und kleinen Krankenhäusern allein aufgrund ihrer Bettengröße oder ihres Leistungsangebots unzureichende Qualität unterstellen (wir berichteten). Umfassende Bewertung Die Bewertungskriterien des F.A.Z.- Instituts seien umfassend. Untersucht wurden objektive Kriterien wie Strukturen der Krankenhäuser, Personaldichte, Qualifikationen der und Mitarbeiter, besondere Geräteausstattung, Qualität in 30 definierten Leistungsbereichen, Patientensicherheit, Hygiene, ärztliche Versorgung, pflegerische Versorgung, Service, Zufriedenheit der Patienten und vieles mehr. Dies alles wurde von dem Institut zu einem umfassenden Bild verarbeitet und ausgewertet. Auch die Patienten hatten in unabhängigen Bewertungsportalen verschiedener Krankenkassenverbände ihre Kliniken benotet.

„Zu Deutschlands besten Krankenhäusern zu zählen, das ist ein großartiger Vertrauensbeweis“, schwärmten Reisinger, Emmerich, Nester und Hirsch. Ausgezeichnet würden nämlich nicht die Klinikleiter, sondern „die vielen Ärzte, Pflegekräfte und Mitarbeiter des Hauses, die täglich ihren engagierten Dienst leisten“. Gut für den Landkreis Und der Landrat freut sich: „Ausgezeichnet wird auch der Landkreis, der durch hohe Zuschüsse eine im Branchenvergleich überdurchschnittliche Personaldichte und Geräteausstattung ermöglicht. Wir sind dankbar für dieses tolle Ergebnis.“ Es profitierten letztlich die Bürger des Landkreises. Diesem Urteil schloss sich Werner Renner, Vorsitzender des Fördervereins, an. Der Verein hatte die Aufwendungen für das Zertifikat mitfinanziert. Seine Motivation: „Wir können uns glücklich schätzen, ein so qualitativ hochwertiges Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg zu haben.“ Dies sei Ansporn, weiter finanzielle Mittel für Investitionsgüter zu spenden.

 

Nun ist es amtlich: Werner Renner, Klaus Emmerich, Sabine Hirsch und Richard Reisinger (von links) verkündeten die sehr gute Platzierung.

 

Quelle: onetz.de (Ausgabe . Juni 2018)

Bericht: http://www.faz.net/asv/beste-krankenhaeuser/

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