Mitgliederversammlung beim Förderverein

Nicht nur der Vorsitzende des Fördervereins, der seit einem Jahr im Amt ist, sondern auch der Vorstand des Kommunalunternehmens, Klaus Emmerich, hatte überwiegend Positives für die Mitgliederversammlung am 16. März 2017 im Gepäck. Das St.-Anna-Krankenhaus und das gesamte Kommunalunternehmen mit St. Johannes in Auerbach blicke auf ein erfolgreiches 2016 zurück, wie die Leistungsbilanz beweise, schilderte Klaus Emmerich. So sei im St.-Anna-Krankenhaus mit mehr als 8500 stationär behandelten Patienten die höchste Zahl seit Gründung des Kommunalunternehmens erreicht worden. Zusammen mit St. Johannes habe man bei der geriatrischen Rehabilitation die 700-er Grenze überschritten – im Gegensatz zu den bisherigen 695 Fällen pro Jahr.

Kritisch setzte sich Emmerling mit Überlegungen des Bundesgesundheitsministers auseinander, der eine Bettenauslastung von 80 Prozent fordere. Da 2016 das St.-Anna-Krankenhaus „nur“ zu 73 Prozent ausgelastet gewesen sei, müssten die 165 Betten dann auf 151 gestrichen werden. „Dies ist eine Luftnummer.“ Denn dies käme weder den Patienten, noch den Beschäftigten oder der wirtschaftlichen Situation des Krankenhauses zugute, betonte der Vorstand. Klaus Emmerich betonte, dass zahlreiche Projekte, wie die Anschaffung der Video-Kapselendoskopie ohne finanzielle Unterstützung des Fördervereins nicht realisiert hätten werden können.

Anschließend zogWerner Renner ein kurzes Resümee des abgelaufenen Vereinsjahres. Die Fahrt zum Nepal-Himalaya-Pavillon nach Wiesent dürfte wahrscheinlich nicht mehr zu toppen sein, so Renner. Die Übernahme des Vorsitzes durch ihn sei mit dem Versprechen der übrigen Vorstandsmitglieden verbunden gewesen, auch weiterhin den Verein tatkräftig zu unterstützen. „Dies wurde zu 100 Prozent eingehalten.“ Er erinnert noch einmal an die außerordentliche Mitgliederversammlung, bei der Klaus Wagner, der seit Gründung des Fördervereins über 17 Jahre lang den Vorsitz inne hatte, die Urkunde für die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden erhielt.Für das Krankenhaus habe der Verein eine Video-Kapselendoskopie für die Gastroenterologie im Wert von rund 11 500 Euro sowie die Kursgebühren für integrative Validation in Höhe von 1600 Euro finanziert. Der Kauf eines Laptops samt Beamer für die Krankenpflegeschule und einer Dokumentenkamera sei ebenfalls beschlossen worden, falle rechnungsmäßig aber erst 2017 an. Zu den Zielen gehöre, die Mitgliederwerbung zu verstärken, mit der Folge einer verbesserten Finanzsituation. Mit einem geringen Mitgliedsbeitrag könnten die Angestellten des Krankenhauses letzten Endes auch zur Verbesserung der Arbeitsplatzsituation beitragen.

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